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25. Juni 2010: Ke Nako – Es ist Zeit

Es ist Zeit für mich zu gehen. Nach zwei aufregenden Wochen voller positiver Erlebnisse verlasse ich also das wunderschöne Land Südafrika mit seiner bombastischen WM-Stimmung.

Eigentlich schade, dass es genau auf dem Höhepunkt schon wieder vorbei ist. Aber man soll ja bekanntlich dann aufhören, wenn es am schönsten ist.

Ich kann mich eigentlich nicht oft genug bei den Leuten bedanken, die diese Aktion ins Leben gerufen haben. Allen voran Sony Ericsson aber natürlich auch die Partner Spox.com, Sport1 und Rebel Media.
Dank euch, aber auch dank der Fans, von denen wirklich jeder ein Teil dieses tollen Projekts sein wollte, habe ich eine wunderbare Zeit hier in Südafrika verbracht, an die ich immer wieder gerne zurückdenken werde und von der ich immer wieder berichten kann.

Ein großes Dankeschön natürlich auch an die Fans zu Hause, für die dieses Projekt ja gestartet wurde. Ohne die vielen fleißigen Leser und Kommentar-Schreiber würde das ganze nicht funktionieren. Eure Resonanz gibt uns Fanreportern das Gefühl, vieles richtig gemacht zu haben.

Keine Angst: Die Fanreporter sind noch nicht ausgestorben. An meiner Stelle wird Martin weiter für euch von der WM in Südafrika berichten, bis auch das Finale in Johannesburg gespielt ist.

Für mich bleibt jetzt nur noch, euch Tschüss zu sagen. Auf dass ich euch bald wieder mit tollen Infos zuschütten darf.

Ayoba und waka waka

Euer Fanreporter Björn

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24. Juni 2010: Soccer City platzt aus allen Nähten …

… und beide Teams gehen als Gewinner vom Platz.

Gänsehautatmosphäre und Spannung pur herrschte am Mittwoch unter den 83.391 Zuschauer, die zum Gruppenendspiel in der Gruppe D zwischen Deutschland und Ghana nach Johannesburg angereist waren.
Allein von meinem Hotel aus fuhren acht Busse vollgepackt mit deutschen fans direkt ins Soccer City Stadion, um die Nationalmannschaft ins Achtelfinale zu tröten.

Am Ende hat die deutsche Nationalmannschaft das gemacht, was sich alle erhofft hatten: Sie hat gewonnen. Ebenso erfreulich ist, dass ihr Gegner Ghana als einzige afrikanische Mannschaft trotz der 0:1-Niederlage im Turnier bleibt.

Dass wir als Gruppen-Erster jetzt auf die starken Engländer treffen ist den deutschen Fans eigentlich ganz recht: „Die haben wir doch immer platt gemacht.“

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23. Juni 2010: Wir rocken durch Südafrika

Auf der WM-Warm-Up-Party vor dem großen Schlagabtausch mit den Black Stars aus Ghana stimmen sich die deutschen Fans schon mal auf den Sieg der deutschen Mannschaft ein. Auch der eigens komponierte WM-Song der „Rabaue“ hebt Jogis Jungs schon auf den WM-Thron. Jetzt müssen Poldi, Schweini und Co nur noch zeigen, dass auch sie bereit sind für den Titel.

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22. Juni 2010: Favoriten drehen auf

Es hat einen Spieltag gedauert, bis die beiden Favoriten Spanien und Brasilien richtig in Tritt gekommen sind. Nun sind sie da. Beide haben sich mit eindrucksvollen Siegen zurückgemeldet und deren Fans kommen endlich auf ihre Kosten.

Aber auch die Geheimfavoriten auf den Titel sind jetzt voll da. Portugal zum Beispiel feiert den höchsten Sieg in seiner Fußball-Geschichte und träumt von einem Finale gegen Deutschland. Ich hab den Portugiesen Nuno Gomes nach dem Spiel interviewt.

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21. Juni 2010: Spitzmaulnashörner und Steilkopfgiraffen

Es war mein zweiter Game-Drive hier in Südafrika und er war erfolgreicher als der erste. Diesmal ging es in den Pilanesberg-Nationalpark, nordwestlich von Johannesburg. „Wenn wir Glück haben, bekommen wir heute alle Big Five zu sehen.“, sagt Fahrer Salli. Das liegt daran, dass der Park in mitten eines ausgedienten Vulkankraters liegt und somit sowohl trockene, als auch feuchtere Gebiete besitzt. Ideal für die Tiere.

Laut Salli hatten wir dann auch Glück. Es gab zwar keine Katzen zu sehen, dafür aber jede Menge anderer toller Tiere. Schon zu Beginn sahen wir den größten der Big Five – den afrikanischen Elefanten, zu fünft unterwegs zur Futterstelle. In der Herde auch zwei kleine Elefanten, die in Reih und Glied versuchten, Schritt zu halten.

Sallis geübtes Auge machte dann auch gleich den nächsten Big Five aus. Was so aussah wie ein grauer Stein in kilometerweiter Entfernung, war tatsächlich ein Spitzmaul-Nashorn, wie der Blick durch mein Fernglas bestätigte. Das „wir fahren näher ran“, war dann aber eher ein Trugschluss. Näher als auf 400 Meter kamen wir an die Kolosse nicht heran.

Dann wurde uns eine ganz neue Spezies der Giraffe vorgestellt – die Steilkopf-Giraffe. Ein ganz besonderer Trick der Evolution, einfach den Kopf der Giraffe steil nach oben zu stellen, so dass sie an alle hoch gelegenen Pflanzen leicht herankommt. Nur blöd, wenn in dieser Höhe nichts mehr wächst. In Wirklichkeit hat sie das natürlich nur fürs Foto gemacht. Diese Tiere sind einfach zu witzig.

An den Gnus und Impalas heizte Salli dann nur vorbei. Davon gibt es auch reichlich im viertgrößten Nationalpark Südafrikas. Über 13.000 Antilopen tummeln sich hier zwischen Tausenden von Gnus und Warzenschweinen. Ein tolles Gefühl, diese Tiere in ihrer wirklichen Umgebung beobachtet zu haben. Das nächste Mal, wenn ich hier bin, bitte ich den König der Tiere einfach um eine Audienz. Vielleicht bekomme ich dann ja auch einen Löwen vor die Linse..

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20. Juni 2010: Sechs Buden gegen Slomka

Dreimal tief durchpusten! Die Höhe macht einem doch ganz schön zu schaffen. Es ist fast unangenehm beim Luftholen, wenn man sich körperlich betätigt. Aber da es gestern ausnahmsweise mal etwas wärmer war, mussten wir einfach ein bisschen selber kicken. Nachdem meine Mannschaft dann die Engländer mit 3:0 vom Platz geschossen hatte, kam das Team von Mirko Slomka aufs Spielfeld. Meine Motivation wuchs ins Unermessliche.

Der 96-Trainer hat uns allen dann bewiesen, dass er auch ein guter Fußballer ist. Innerhalb kürzester Zeit erzielte er einen Hattrick und präsentierte sich auch als guter Passgeber.

Schnell hat Slomka dann auch meine Stärken und Schwächen analysiert und seinem Team einige Tipps gegeben, wie man mich aus dem Spiel nehmen könnte: „Passt auf seinen linken Fuß auf, mit rechts geht da nichts.“ Doch alles Reden konnte mich nicht davon abhalten, mit meinen insgesamt sechs Toren die Niederlage für Slomka zu besiegeln.

Ich bin mal gespannt, wann er die Verhandlungen mit mir aufnimmt

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19. Juni 2010: Interview mit einem Vize-Weltmeister

Ex-Werder Bremen Profi und Vize-Weltmeister Uwe Reinders hat sich für Fanreporter.de spontan zu einem Interview mit mir entschlossen.
Er spricht über die Leistung der deutschen Mannschaft, unverwandelte Elfmeter und über eine neue Taktik gegen Ghana. Schaut es euch an:

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19. Juni 2010: Getting to know the International Football Village

Ich habe mich heute schon vor dem Frühstück auf den Weg gemacht, um euch einen Einblick in das International Football Village zu geben. Täglich werden hier mehrere tausend Gäste erwartet. Beim Eröffnungsspiel waren über 6000 Zuschauer auf dem Gelände, von wo aus ich die meisten der WM-Spiele verfolgt habe.

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17. Juni 2010: Eismann in Johannesburg

Es ist wieder Winter. Letzte Nacht sank das Quecksilber auf minus 5°C ab.Vielleicht liegt es daran, dass Johannesburg 1800 Meter über dem Meeresspiegel liegt oder es liegt daran, dass Südafrika gestern 3:0 gegen Uruguay verloren hat und somit kaum noch eine Chance hat die nächste Runde zu erreichen.

Kein Wunder ist es auf jeden Fall, dass die Springbrunnen in Form von Schneemännern bei solchen Temperaturen dann irgendwann nach ihrer wahren Berufung schreien.

Bei meiner heutigen Tour durch Johannesburg ist es ganz ruhig. Man hört sie kaum noch, die Vuvuzelas. Ganz Südafrika trauert um das verlorene Spiel gegen Uruguay. Da kann man nur hoffen, dass die Bafana Bafana nochmal alles geben gegen die Franzosen und vielleicht für eine kleine Sensation sorgen.

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17. Juni 2010: Stimmungs-Check in Pretoria

Pretoria liegt zwar nur 60 Kilometer von Johannesburg entfernt, aber größer könnten die Unterschiede zwischen den beiden Städten nicht sein. Die Hauptstadt ist deutlich kleiner, wärmer und sauberer, als der 6 Millionen-Einwohner-Moloch Johannesburg.

Wir machen Halt an den Sehenswürdigkeiten: den Union Buildings, dem Regierungssitz von Südafrika, am Curch Square direkt in der Innenstadt und am Voortrekker-Monument, das an den Krieg zwischen den Weißen und dem Zulu-Volk erinnert.

Das Loftus-Versfeld-Stadium in Pretoria ist Austragungsort einiger interessanter Spiele. Unter anderem das Spiel zwischen Südafrika und Uruguay. Ich war im Vorfeld in der Hauptstadt unterwegs, um ein paar Stimmen einzufangen.

Roque ist mit seinem Sohn Eric aus Uruguay angereist, um das Spiel seiner Mannschaft im Loftus-Versfeld-Stadium live mitzuerleben.
Bei der Frage, wie sie die Leistung der deutschen Mannschaft bisher einschätzen, sind sich beide einig. „Die sind schwer zu schlagen. Deutschland wird bis ins Finale kommen“, sagt Eric.

Aber auch die Brasilianer Align und Johin, die ich oben auf dem Voortrekker-Monument treffe, sind beeindruckt von den Deutschen. Joaquin aus Argentinien glaubt trotzdem an ein 2:0 seiner Mannschaft im möglichen Viertelfinale gegen Deutschland.

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