In jedem Fall zahlreiche Gebiete, von denen man uns strengstens abrät. Also machten wir uns heute auf nach Sandton, einen definitiv sicheren, modernen Stadtteil. Das dachten sich wohl auch alle anderen WM-Besucher, die noch nicht abgeflogen sind. Ob Spanier, Brasilianer, Argentinier, Niederländer- alle schlenderten sie durch Sandton City, eines der riesigen Shoppingcenter in Sandton. Dort gibt es quasi nichts, was es nichts gibt, ein regelrechtes Freizeit- und Shoppingparadies.
Und trotzdem konnte Sandton uns nicht begeistern. Vielleicht ist man als Europäer einfach anderes gewohnt und mit zuviel Modernität überfordert. Aber all die hohen Häuser, die Beleuchtung, die Größe- alles vermittelte das Gefühl von Kälte. Alle Gebäude des Stadtteils waren ganz neu, keines hatte eine Geschichte. Gleiches im Shopping-Mall: Hauptsache groß, nie persönlich.
Und dann musste man abends ja auch wieder zurück, von Sandton nach Alberton, wo wir untergebracht sind. Eine knappe Stunde waren wir unterwegs, blind dem Navi folgend, ohne Orientierung. Highways über Highways, unendliche Flächen, ein großes Nichts.
Der Zustand der Straßen ist häufig schlecht, zudem sind die zum Teil sechsspurigen Autobahnen nicht immer beleuchtet. Aber wir schlagen uns wacker und werden, da habe ich keinen Zweifel, zum Ende unserer Reise auch noch mit Johannesburg fertig, zumal es hier auch schöne und sehenswerte Dinge gibt.
Alles in allem hält die Goldgräberstadt für uns wohl aber nicht allzu viele weitere Schätze bereit.





Wirklch sehr informativ! Werde aufjedenfall wieder kommen. Danke fuer den Beitrag.
Gruss
Andres